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20.12.2011 |
Maria's Traum
Ich hatte einen Traum, Josef! Ich verstehe es nicht, nein ich verstehe es wirklich nicht, aber ich glaube, es hat sich darin um die Geburtstagsfeier für unseren Sohn gehandelt.
Ja, ich erinnere mich, es ging um eine Geburtstagsfeier. Ungefähr 6 Wochen lang haben Leute Vorbereitungen getroffen. Sie haben die Häuser dekoriert und neue Kleider gekauft. Sie sind oft einkaufen gegangen und haben schöne Geschenke gekauft. Es war jedoch eigenartig, denn keines der Geschenke war für unseren Sohn. Sie haben die Geschenke in ein wunderbares Geschenkpapier eingepackt, haben sie mit großen Maschen und Zweigen dekoriert und dann unter einen Baum gelegt.
Ja, Josef, sie hatten einen richtigen Baum im Haus stehen. Der Baum war aufwendig geschmückt mit vielen Kugeln und glänzenden Ornamenten. Ganz droben auf dem Gipfel des Baumes war eine besonders schöne Figur, sie hatte die Form eines Engels. Es war alles so schön und festlich. Sie waren alle aufgeregt über die Geschenke. Und Josef, sie gaben all diese Geschenke sich gegenseitig und kein einziges unserem Sohn.
Ich glaube nicht, dass diese Menschen unseren Sohn überhaupt gekannt haben.
Sie haben seinen Namen nie erwähnt. Ist es nicht eigenartig, dass Menschen sich so viel Mühe machen um den Geburtstag von jemandem zu feiern, den sie gar nicht kennen?
Ich hatte das Gefühl, wenn unser Sohn zu dieser Feier gekommen wäre, wäre er als Eindringling behandelt worden.
Alles war so schön, Josef, und jeder so voller Freude. Mir war zum Weinen. Wie traurig für Jesus, dass er bei seiner eigenen Geburtstagsfeier gar nicht willkommen ist.
Ich bin froh, das es nur ein „TRAUM“ war. Wie traurig wäre es, Josef, wenn das Wirklichkeit wäre.